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nächster gruss aus den bergen

 

 

es musste schon mal sein; ich fuhr nach zermatt und wusste gleich beim aussteigen: nie wieder. es reichte gerade, um das berühmte horn zu zeichnen, das ich im original sehen wollte. auf einer zeichnung erkennt ...

aus einem anderen seitental




sitze in einem ruhigen caffè am schatten mit blick auf diesen historischen dorfkern. bin erneut abgehauen aus der stadt mit ihrem traurigen totentanz, wo man sich derzeit wie schon im mittelalter mit masken ...

aus irgendeinem seitental


gras, gras, gras wohin man schaut ...


ausgerissen, in ein entlegenes seitental, wo kaum jemand hingeht; weg von der stadt, die an werbung und digitalisierung erstickt; hier oben nur weite wiesen und wälder; hier lässt sich atmen, riecht es nach ...

die alten von norditalien - eine würdigung


ravenna / lido di dante 1998

auf meinen langen wanderungen durch ligurien, das piemont, das aosta-tal, die lombardei, venetien, die emiglia-romagna mache ich seit jahrzehnten halt in den örtlichen bars. dort treffen sich die alten, manche ...

zu fuss von parma nach genova III (typen)




aulla im ligurischen hinterland ist eine hässliche stadt. sie fiel im 2. weltkrieg den bomben zum opfer. gerade mal ein kurzes stück einer gasse, die man überdies nur schwerlich entdeckt, ist aus früheren zeiten erhalten ...

zu fuss von parma nach genova II (ligurische küste)




von le grazie erreichte ich portovenere zu fuss in weniger als einer stunde und hatte die kleine kirche auf einem fels hoch über dem meer früh am morgen noch für mich allein. ab 10 uhr fluteten horden von ...

zu fuss von parma nach genova I (via francigena III)


der ruhige parco ducale in bereits herbstlichen farben


im september bin ich nach parma gefahren, um auf der via francigena über den passo della cisa ans mittelmeer zu wandern. endlich, denn zwei frühere anläufe im frühling (siehe via francigena und ...

alltagsszenen 23 - biertrinker



am feierabend an heissen sommertagen schmeckt bier besonders gut, zur entspannung und reichlich verdient oder ...

vom kanton bern in den kanton luzern




wandernd kommt man an eindrücklichen bergformationen vorbei, z. b. der schrattenflue. gestartet bin ich in beatenberg mit einem steilen aufstieg auf das niederhorn mit seinem weiten blick über den thunersee ...

via francigena II




auch dieser anlauf fand ein denkwürdiges ende - buchstäblich im schlamm. ich sollte einen bach queren, um in eine naturschutzzone zu gelangen. jedoch schon die menge an wasser liess das vorhaben zweifelhaft ...

via francigena



die via francigena ist ein pilgerweg, der von canterbury nach rom führt. 2013 bin ich auf ihm von lausanne über den grossen sankt bernhard und das aostatal bis vercellig gewandert. hier habe ich die tour diesen april ...

ligurien III - herbstwanderung von camogli nach portovenere




nach meiner ankunft in camogli, dieser kleinen, verträumten - der ältesten - hafenstadt von ligurien empfing mich in einer lauen herbstnacht ein schöner mond. im oktober wird es ruhig. die meisten touristen sind ...

wanderungen in die valli dell'ossola


aussicht vom rifugio città di novara in cheggio, valle antrona


eine tour führte mich diesen sommer von brig über den simplonpass und gondo ins zwischbergental, von wo aus ich über den passo d'andolla (herrliche weitsicht!) nach italien in das valle antrona gelangte. dieser ...

von alès nach nîmes - abschluss der wanderung in die cevennen


ein typischer anblick, für einmal vor einer wolkenwand, welche ein kühlendes gewitter verspricht ...


zunächst sass ich in alès auf einem dieser weiten plätze unter hohen platanen, welche verlässlich für ein angenehm kühles klima sorgen. ich wäre am liebsten den ganzen tag dort verharrte, bin dann aber ...

mit stevenson in die cevennen (GR 70)




diesen sommer folgte ich endlich einer spur, auf die ich vor jahren durch die lektüre des buches eine reise mit dem esel durch die cevennen von robert louis stevenson (1850-1894) aufmerksam geworden war ...

über die ligurischen alpen zum meer



der blick nachts aus meinem zimmer im gepflegten und schön gelegenen rifugio in realdo. es ist still hier, sehr still, tagsüber kaum jemand in den engen gassen, vielleicht mal der klang von stimmen aus einem haus, nachts nur stille und ab und zu der laut eines käuzchen ...

auf wanderungen in den alpen





rauhe, wilde landschaft in vielen farben und bizarren formen auf dem lötschenpass (2690m ü. m.) ...

Boten des Herbsts


Nach vielen sonnigen Tagen hatten sich rundum Wolken aufgetürmt, wie ich auf dem Passo di Andolla über Mittag beobachten konnte. Am späten Nachmittag dann - ich war bereits im sehr gastfreundlichen Rifugio Città di Novara (1474 m) in der Valle Antrona einquartiert - begann es zu regnen, erst sachte, dann immer heftiger. Als der Regen eine Weile aussetzte, stieg ich in den urtümlichen Weiler Cheggio hoch. Er war menschenleer, alle Fensterläden verriegelt. Ein letztes Auto mit zwei Älpler fuhr ins Tal. Wir waren eine handvoll Leute im Rifugio, wahrscheinlich die einzigen hier oben. Nochmals leuchtete der Himmel in warmem Gelb auf und liess mir gerade Zeit für eine Skizze, bevor es eindunkelte. Als wir gemütlich vereint und in guter Stimmung um den Tisch sassen und vom Wirtepaar im warmen Rifugio vorzüglich verwöhnt wurden, konnte es regnen, soviel es wollte ... und das tat es dann auch, die ganze Nacht und den folgenden Tag. Der Herbst hatte ein Zeichen gesetzt. Zeit aus den Bergen hinunterzusteigen ... ?

Begegnungen in den Alpen


Bergbauer beim Heuen

Ich war wohl etwas schneller, so dass ich im steilen Bergwald plötzlich hinter ihm herging. Er trug eine ansehnliche Menge langer, dicker und dürrer Äste, zum feuern im Winter. Sein Bündel war geschickt gebaut. Er trug es über der linken Schulter, über der rechten seinen Stock, mit dessen  gebogenen Ende er das Holz zusammenhielt. "Freihändig" stieg er auf diese Weise wendig und mit sicherem Schritt den steilen, gewundenen Pfad hinunter, ohne irgendwo anzustossen. Welch anmutige Eleganz! Bei einem Baum hielt er und lehnte mit einer einzigen, schnellen Geste das Bündel daran, ohne dass ein Ast zu Boden fiel. "Pesante!", meinte ich. "Nein", erwiderte er, "das ist NORMAL", und betonte lachend das letzte Wort. Wie ahnungslos ich doch war. Er dachte nicht daran, auch nur einen Moment Pause zu machen. Er hatte einzig gehalten, um an der Stelle weiteres Holz zu sammeln.