gesunde intuition - leserbrief im zürcher tagesanzeiger vom 30.11.2020

 


meine antwort auf den artikel lockerungen sind erst möglich, wenn die schweiz mehr testet (vom 23.11.2020), heute publiziert und zur feier des tages eskortiert von meinem konterfei, gut geschützt, sogar gegen 'pesthauch' - meine weihnachstmaske! sie wird noch heute am venezianischen karneval getragen ...

entgleisung 24 - schwarzes adventslicht

 


 

mist! heute am ersten advent zündete ich ein licht an für jene magistratenseelen, die sich dieses jahr pandemiegeblendet und angeblich im namen unseres wohls an einigen orten dieser welt zur anordnung ...

unscheinbar XV - leere stühle und ein lächeln

 

 

leer sind die stühle vor den cafés jetzt, nur gelegentlich kurz besetzt, lassen sich dennoch gemütlich zeichnen, drinnen hinter scheiben an der wärme ... und an der bar versuchen, zum heiss aufgeschäumten ...

befreit atmen

 

 

 

als ich aus meiner lebensgeschichte fiel (siehe auch meine geschichte - aus allen wolken gefallen...), begann der organismus spontan zur natürlichen ordnung zurückzufinden, während das verstandesmässige denken so etwas wie domestiziert, auf seine natürliche funktion zurückgesetzt wurde. das war wohl ein verlust ...

wie geht es dir?

 


wie geht es dir?
das hatte er gefragt
 
wie geht es einem der verschwindet
vor alle geschichten - vor alle worte?

entgleisung 23 - wir sehen nicht nur so aus wie idioten ...

 


... nein, nicht wenige von uns sehen mit maske sogar ein ganzes stück gescheiter aus ... hauptsache: endlich handeln wir vernünftig, endlich sind wir richtig gut geschützt (zu den schutzwirkungen s.u. anmerkung). staat sei dank. es ist schon tröstlich, wenn man von experten und regierung wie ein kleines kind bei der hand genommen wird, hygieneregeln und das richtige hirnwäsch ... ich meine natürlich händewaschen erklärt bekommt und noch vieles mehr. neulich hörte ich sie beim einschlafen sogar am radio singen ... schlaf kindlein, schlaf ...

kühler wird es ...


 

... und so sitze ich morgens hinter den hohen glasfenstern des gleisraums meines stammcafés sphères, wo es etwas wärmer ist, in der ferne etwas grün, schon ziemlich verblasst, ähnlich wie meine lust am zeichnen und manch andere initiativen verblasst sind seit dem ereignis mit dem irrlichternden 'ich' (mehr über den link!) ... meist reicht es, einfach dazusitzen und den frieden des moments zu geniessen. leben verlangt - scheinbar - nach nichts weiterem ...

wozu erfolg, wenn es ohne geht?

 

 

dieser satz ist die erfolgreichste meiner spachlichen schöpfungen! an weihnachten bekam ich ihn zurückgeschenkt, in einer flasche geschirrspülmittel versenkt, jetzt gut sichtbar in der küche

figurative notizen 22 - manchmal ...

 


...werden uns dicke hunde präsentiert. dieser allerdings lag einfach faul unter dem tisch im gleisraum des sphères und wartete darauf, dass herrchen oben am tisch seinen kaffee getrunken hatte, so dass man wieder in weitere abenteuer hineinstreunern konnte

unscheinbar XIV - das ungemachte bett


 

wer schaut schon beim aufstehen am frühen morgen hinter sich - in die verlorene landschaft eines nicht gemachten betts? die anregung dazu hatte ich in irgendeinem gescheiten buch gefunden, wurde eingeladen an vier aufeinander folgenden tagen eben diese landschaft sofort nach dem aufstehen zu zeichnen ... nun denn, es kostete mich etwas ...