tageszeichnung - motto
hinsehen statt fernsehenkritzeln statt surfen
zeichnung statt zeitung
wenn die besitzer sich irgendwo niederlassen, dann gibt es für hunde - egal wie gross oder klein sie sind - nicht viel zu tun ausser herumliegen, einen bequemeren ort suchen, gelegentlich etwas herumschauen und -schnuppern, zärtlichkeiten entgegennehmen ... und viel schlafen ...
wieder einmal treffen wir uns an einem sonnigen tag zum zeichnen, bummeln dorthin, wo sich viele menschen tummeln, lassen unsere stifte über das papier schweifen auf der suche nach einer gelungenen komposition. dieses mal liessen wir uns beide ausser von menschen auch von hunden inspirieren. mehr dazu folgt bald ...
leben! vor meinem fenster eine baustelle: da wird gearbeitet. elegant klettern die gerüstbauer rauf und runter und atmen frische luft, nicht wie die sauerstoffarmen zombies hinter ihren computern. nein, aus den gerüsten pfeift auch mal einer munter ein lied; und bald ziehen sie weiter ... "nous sommes des oiseaux de passage" ... und ich stosse unvermittelt auf ein weiteres zeichen von leben: tanzen erfasst europa und ein neues lied ... schau dir das an le retour! "danser encore" (link), sogar schon in meiner stadt danser encore flashmob zürich suisse (link); oder den berührenden flashmob pour la culture à l'odéon (link), es war zeit ...
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| in einer bar in sommières, 1995 |
... nach dem tageswerk, das war vor langer zeit, zwar im letzten dezember noch, aber mir erscheint es so lange her, wie ich dieses bild gemalt habe: 1995
in der bar konnte man gemeinsam entspannt tratschen, klagen und lachen, z.b. über unglaubliche zufälle des lebens wie diesen ...
ob notschlachtungen vorgesehen sind, wollte ich lieber nicht wissen und bin deshalb schnell weggelaufen ...
... und könnte jeden moment in die luft gehen über entgleisungen wie die heutige schlaggeile - was für ein vertipper! schlagzeile natürlich - in 20 minuten. meine explosion mündete in einen harrschen brief an die redaktion ...
Ihre Schlagzeile "Wegen der Impfunwilligen droht gar eine vierte Welle" stellt eine nicht mehr zu überbietende Unverschämtheit dar. Sie haben offenbar jeden Respekt vor Menschenrechten verloren, dem Recht auf Unversehrtheit des eigenen Körpers, über diesen selbst bestimmen zu dürfen. ... Weniger Niveau geht nicht mehr ...